• Anna Marie Sophie

Lilo and the FURBO


*Werbung!

Furbo- neue Technik- verändertes Hundeverhalten

Eine Kamera für den Hund, welche sein Verhalten während der Abwesenheit seines Besitzers/seiner Besitzerin aufzeichnet und meldet, erobert unsere Haushalte.

Habt ihr euch schon einmal Gedanken darüber gemacht, was euer Hund zu Hause denn alles so anstellt, wenn ihr nicht da seid? Als ich Lilo noch im Welpenalter für ein paar wenige Stunden alleine daheim ließ, fielen ihr während meiner Abwesenheit die lustigsten Ideen ein.

Zum Beispiel das Umgraben von Topfpflanzen im Wohnzimmer, das Dekorieren der Polster im Wohnzimmer, das Zerkauen der Buntstifte in meinem Federpenal, bis hin zum Schuh Schlichten im Vorraum. Mit der Zeit und dem fortschreitenden Alter hörten diese Streiche zum Glück auf.

Bevor meine Hündin allein in Haus oder Wohnung gelassen wird, gehe ich davor eine Runde mit ihr Gassi und powere sie durch kurze Übungen aus (Ballspielen, Basis Kommandos). Ich habe mir nicht wirklich den Kopf darüber zerbrochen, was sie während meiner Abwesenheit so treibt. Sie werde wohl schlafen, war einer meiner Gedanken. Vielleicht vermisst sie mich ja auch, denn meine Gefühle spielen noch immer Achterbahn, wenn ich meine treue Gefährtin nicht bei mir habe, sondern sie gut aufgehoben in den eigenen vier Wänden lasse.

Meine Nachbarin machte mich darauf aufmerksam, dass mein Hund eine nervige Kläfferin sei. Meine Lilo doch nicht. Das wollte ich nicht wahrhaben. Die sonst so schweigsame und auch vom Charakter her ziemlich coole- lässige Hündin entwickelt sich während meiner Abwesenheit zu einem kleinen Kontrollfreak, welcher stets auf der Hut ist und nicht abschalten kann. Woher ich das weiß? Na von meinem Furbo!

Furbo- was sich anhört wie ein Staubsauger, ist eine ganz andere moderne Hightech Erfindung. Furbo ist ein Leckerlispender gekoppelt mit einer Kamera, welche dir ermöglicht mit deinem Hund zu kommunizieren, auch wenn du gar nicht zu Hause bist. Dank der Furbo App lässt sich das Gerät mit deinem Handy verbinden, somit kannst du schauen, was dein treuer Begleiter während der Abwesenheit alles anstellt.

Die Anleitung ist einfach gestaltet und ebenso einfach umzusetzen. Man braucht nur Schritt um Schritt zu folgen, dann klappt es problemlos. Der Furbo wird mittels Kabel an das Stromnetz angeschlossen. Mittels der dazugehörigen Furbo App erfährt man alle Schritte, die zur Installation notwendig sind. Grundvoraussetzung ist allerdings ein Internetanschluss, da ansonsten keine Verbindung zum Gerät möglich ist.

Wir testen den Furbo

Wenn die Stimme das erste Mal aus dem Furbo kommt, kann man die Verwirrung der Hunde über die Kamera direkt in deren Gesichtern ablesen. Woher kommt plötzlich die vertraute Stimme? Sofort wurde die Kamera beschnüffelt. Auf die schnelle Reaktion der Vierbeiner habe ich gleich einmal ein Leckerli losgeschossen. Dies kann man supereinfach mit einem Wisch steuern. Zeitgleich zeigt die App, wie oft man dem Hund an diesem Tag bereits Leckerlis gegönnt hat.

Kurze Zeit blieb es ruhig auf meinem Handy, dann kam schon die Push up Benachrichtigung: “Bell Alarm- Ihr Hund bellt. Möchten Sie sehen, was los ist?”

Gesagt getan. Ich konnte live sehen, wie sich mein Hund die Seele aus dem Mund jault. Im gleichen Moment aktivierte ich das Mikrofon mittels App und sprach mit meinem Hund, welcher nach dem Ertönen meiner Stimme sofort mit dem Jaulen aufhörte. Zur Belohnung schoss ich sofort ein Leckerli. Es dauerte nicht ewig lange, bis sie erneut bellte. Erneut sprach ich mit ihr, bis sie sich beruhigte.

Zu Beginn hatte ich die App dauernd aktiviert, weil es mich voll interessiert hat, was in meiner Abwesenheit zu Hause passiert. Dabei habe ich erkannt, dass meine Lilo eigentlich ziemlich unentspannt ist, wenn ich ohne sie außer Haus bin. Der Furbo wurde danach mehrere Tage am Stück von Lilo und mir getestet.

Ähnlich wie beim Klickertraining macht der Furbo vor dem Abschießen der Leckerlis ein kurzes Click Geräusch. So verknüpft der Hund positives Verhalten mit einer Belohnung. Durch die Anmerkung meiner Nachbarin, dass Lilo oft am Bellen sei, weiß ich nun mit dem Furbo wann und in welchen Situationen das der Fall ist. Natürlich kann man nicht immer sofort aufs Handy schauen, dies kann durch Arbeit, Training etc. verhindert werden. Jedoch bekommt man die Benachrichtigung sofort aufs Handy. Sollten diese sich meiner Meinung nach häufen, so sollte doch aufs Handy geschaut werden und man geht der Ursache auf den Grund.

Als zusätzliches Gadget gibt es die sogenannte “Dog Nanny”. Mit diesem Feature hat man die Möglichkeit die von der Dog Nanny gespeicherten Aufnahmen wieder abzurufen. So weiß man, wie das Kissen vom einen Zimmerende zum anderen gelangte oder zu welcher Zeit der Schuh auf dem Sofa zerkaut wurde.

Laut wissenschaftlicher Studien erkennt der Hund zwei Farben. Gelb und blau. Ist man mit dem Furbo verbunden, leuchtet das Licht unterhalb des Geräts in der Farbe Blau. Ist der Frubo im “Schlafmodus”, so leuchtet das Licht in der Zwischenzeit in der Farbe Gelb.

Die Kamera sieht im Grunde wie ein Dekoartikel aus und lässt sich überall in der Wohnung oder Haus drapieren. Will man den Furbo in der Mitte des Raumes anbringen oder man hat Bedenken, dass dieser umfallen könnte, so kann man das Gerät mit den an der Unterseite angebrachten Klebestreifen problemlos befestigen.

Ich bin ja mal gespannt, wie sich das Verhalten meiner Hundedame Lilo in dem nächsten Monat und dann natürlich weiterhin ändern wird. Ich hoffe auf ein positives Ergebnis mit weniger Gebelle und einen entspannten Hund zu Hause.

Ich freue mich schon sehr, euch von den nächsten Erlebnissen mit dem Furbo erzählen zu können.

Bis zum nächsten Mal,

LILOSBLOG ♡

*Werbung, wegen Namensnennung.

In diesem Blogeintrag handelt es sich um Kooperation mit FURBO DOGCAMERA bzw. Karkaliscommunications und LILOSBLOG.

#Furbo #Hundekamera #Lilosbloglife

2020 @ Anna Gratzer- all rights reserved

Lilo´s Logo ist eine gesetzlich geschützte Wort- und Bildmarke